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Die ICC und Hope Worldwide

In diesem Abschnitt untersuchen wir HOPE Worldwide, die Wohlfahrtsorganisation, die von den Internationalen Gemeinden Christi (ICC) geleitet wird, und lernen, daß HOPE sehr viel mehr ist als eine Bemühung, "einer verwundeten Welt Hoffnung zu geben". Wir werden herausfinden, daß HOPE existiert, um die Ziele der ICC voran zu treiben.

[Bemerkung: Dieser Artikel verneint nicht, daß vielen Leuten durch HOPE geholfen wurde, und auch nicht, daß viele ernsthafte Leute ihre Zeit alf Freiwillige für HOPE geopfert haben. Die Kritik ist stattdessen direkt an den (Miß-)brauch von HOPE durch die ICC-Führung gerichtet.]

Inhalt


Benutzt die ICC HOPE als "Front Group" (Tarnorganisation)?

front 7 a: a person, group, or thing used to mask the identity or true character or activity of the actual controlling agent (1)
[zu Deutsch: eine Person, Gruppe oder Gegenstand, der benutzt wird, die Identität, den eigentlichen Charakter oder die Tätigkeit der tatsächlich kontrollierenden Person/Gruppe/Substanz zu maskieren]

Mit HOPE Worldwide will die ICC Führung ihren Kuchen haben, und auch essen. Die ICC behauptet, HOPE sei eine separate Organisation, nimmt aber die Verantwortung für deren Erfolg in Anspruch. Die ICC nutzt unterstützende Aussagen von Personen des öffentlichen Interesses zugunsten von HOPE als seien es Aussagen zur Unterstützung der ICC -- selbst wenn diese Personen nichts über die ICC wissen. ICC-Propagandamaterial feiert die Erfolge von HOPE Worldwide, "dem wohltätigen Arm der Kirche" (2), füllt ICC-Propaganda mit verweisen auf HOPE und die kontrollierende Rolle der ICC in den HOPE-Projekten. Gleichzeitig erkennen viele (nicht alle) eigene Prospekte von HOPE die ICC kaum an, tatsächlich wird in vielen HOPE-Veröffentlichungen die Kirche gar nicht erwähnt. Von Anwälten für HOPE wurde gesagt, daß HOPE und die ICC getrennte Gesellschaften sind, die unabhängig voneinander arbeiten(3).

Bemerkenswerterweise, auch wenn die ICC-Führer behauptet haben, daß HOPE getrennt von der Kirche ist (4), besteht die HOPE-Geschäftsführung aus den obersten Führern der ICC. Entsprechend dem Jahresreport HOPE 2000 besteht die Geschäftsführung aus allen zehn der Nicht-HOPE Weltsektorenführern der ICC und den Gründern der Bewegung, Kip und Elena McKean (siehe Tafel 1). Die ICC-Weltsektorenführer für HOPE, Bob und Pat Gempel, sind HOPE's Präsident und handelnder Vizepräsident. Der HOPE-Chairman? Entsprechend eines ICC-Buches, hat niemand anderes als Kip McKean den Vorsitz inne (5).

Tafel 1: HOPE Führung im Vergleich zu den ICC Weltsektorenleitern (WSL)

Name
HOPE title
ICC title
Thomas [Kip] McKean Chairman of the Board* World Missions Evangelist
Elena Garcia McKean Board Member Leader of Women World Sector Leaders
Doug Arthur Board Member WSL, British Commonwealth
Joyce Arthur Board Member WSL, British Commonwealth
Al Baird Board Member WSL, Media/Law
Gloria Baird Board Member WSL, Media/Law
Russ Ewell Board Member WSL, The NET
Gail Ewell Board Member WSL, The NET
Andy Fleming Board Member WSL, Administration
Tammy Fleming Board Member WSL, Administration
Marty Fuqua Board Member WSL, Northern Federation
Chris Fuqua Board Member WSL, Northern Federation
Pedro Garcia-Bengochea Board Member WSL, Central & South America and Florida
Laura Garcia-Bengochea Board Member WSL, Central & South America and Florida
Bob Gempel President WSL, HOPE Worldwide
Pat Gempel Executive Vice President WSL, HOPE Worldwide
Scott Green Board Member WSL, China
Lynne Green Board Member WSL, China
Steve Johnson Board Member WSL, ACES (Africa/Carribean/Eastern States)
Lisa Johnson Board Member WSL, ACES (Africa/Carribean/Eastern States)
Frank Kim Board Member WSL, Pacific Rim
Erica Kim Board Member WSL, Pacific Rim
Randy McKean Board Member WSL, New England & Europe
Kay McKean Board Member WSL, New England & Europe

Source:

HOPE Wordwide, Annual Report [Jahresreport] 2000, p. 24.
*Robert Gempel, Pat Gempel, Wyndham Shaw and Jeanie Shaw (Eds.), Hope for a Hurting World, DPI, Woburn, MA, 1997, p. 14.

So wie die Führung von HOPE sehr der Führung der ICC ähnelt, so ähneln die "Freiwilligen" von HOPE sehr den Mitgliedern der ICC. HOPE beansprucht, daß der Rückgrat ihrer Arbeit aus freiwilliger Arbeit besteht, dennoch sind die meisten HOPE-"Freiwilligen" ICC-Mitglieder, die den Anweisungen der ICC-Führung folgen. Zum Beispiel behauptet die New York Church of Christ, daß 3500 ihrer Mitglieder als Freiwillige für "HOPE for Kids" im Oktober 1994 sammelten (7), jedoch hatten sie zu der Zeit dort nur 3500 Mitglieder (8). Eine dynamische Art von "Gezwungen-Freiwilligen" macht HOPE for Kids eine Pflichtveranstaltung für die meisten ICC-Mitglieder.

Es ist merkwürdig, daß die "separate" Organisation, HOPE, benutzt wurde, um Mitglieder für die ICC zu gründen. Tatsächlich stand das "H-O-P-E"-Akronym ursprünglich für "Heaven's Opportunity Proclaimed Everywhere" (des Himmels Gelegenheit überall verkündet), als die Bewegung es zuerst für die Evangelismus-Kampagnen in London in den 1980-ern benutzte (9). Beispiele für die ICC-Werbung über HOPE beinhalten:

Ein ICC-Artikel beschreibt HOPE als Gelegenheit für die ICC, um College-Athleten anzuwerben, und zeigt so, wie verwischt die Trennung zwischen HOPE und der ICC sein kann.

"Durch die Anstrengungen von HOPE worldwide in Soutch Carolina hatte Joe Weinberg, der zur Leitung der Columbia Church gehört, kürzlich die Gelegenheit, Lou Holtz, dem Football-Cheftrainer der University of South Carolina, vorgestellt zu werden. Joe hatte die Gelegenheit, am Tag vor dem ersten Spiel zur Mannschaft zu sprechen, und wurde ein Team Mentor, mit Zugang zum gesamten Team für geistliche Beratung und Bibelstudien. Seit der Zeit sind sieben unterschiedliche Football Spieler zu den Campus-Bibelstunden gekommen, darunter drei Quarterbacks (Anmerkung: Spielmacher im Football, der Übersetzer). Lou Holtz hat alle USC Footballspieler und Trainer dazu überredet, bei dem jährlichen April HOPE worldwide-Tag als Freiwillige mitzumachen."

Ron Clendenin (Evangelist) and Paul Ramsey, “Great News from the Churches in South Carolina”, acesonline.org, October 1, 1999.

HOPE hat der ICC nicht nur den Weg in die Umkleideräume geebnet, sondern in ganze Länder. HOPE Präsident Bob Gempel sagte 1994, “HOPE hilft der Kirche, Wohlwollen von Regierungen zu erhalten”(15), und er hatte recht: Die ICC hat HOPE politisch eingesetzt, um der ICC zu helfen, Gemeinden in Ländern zu gründen, die der Kirche nicht gastfreundlich gegenüber standen.

Kip McKean sprach davon, wie die ICC “sich entschloss, den Wohlwollen der Regierung" des Libanons "zu gewinnen”, indem sie erst HOPE Projekte in Beirut begannen, bevor sie eine offizielle Gemeinde gründeten. Durch das HOPE Libanon Insulin Projekt hatte ICC's Moe Bishara Zugang zur First Lady des Libanon. McKean beschreibt eine zweideutige Bishara-Bitte an die First Lady: “‘Nunja, sie wissen, wir sind hier in einer etwas gespannten situation. Wir sind Ägypter, und - offensichtlich sind wir hier mit HOPE, und wir wollen versuchen, eine Christliche Gemeinschaft ins Leben zu rufen.’” Bishara wurde daraufhin Hilfe versprochen, die Libanesische Staatsbürgerschaft zu erwerben, und somit einen Brückenkopf für die ICC-Gründung in Beirut zu sichern. (16).

Sicherlich hat HOPE einiges gutes auf der Welt getan, aber dies rechtfertigt nicht den wiederholten Einsatz von HOPE als Tarnorganisation durch die ICC-Führung. Offensichtlich ist HOPE Worldwide nur als rechtliche Einheit von der ICC getrennt, dient aber den Zielen der ICC.

HOPE's Hauptberater und ICC-Führer Randy Jordan hat ein Kapitel über HOPE geschrieben, in dem er fragt, “Is it Legal?” [zu deutsch: "Ist es legal/erlaubt?"] (17) Vieleicht wäre eine bessere Frage: "Ist der Gebrauch von HOPE durch die ICC ethisch korrekt?"

Inhalt

HOPE Finanzierung

HOPE Worldwide wurde offiziell 1991 gegründet, und innerhalb von 10 Jahren wuchs der Etat auf 23 Mio US-$ (18) - der Hauptteil dieses Geldes kommt aus Quellen außerhalb der ICC. Heutzutage fordert HOPE's Wachstum und die Ausgaben des Etats ethische Fragen heraus.

Ähnlich zu den ICC-Zehnten und Sonderkollekten (siehe hierzu Enforced Tithing und Special Contributions auf www.rightcyberup.org) werden die HOPE-Beiträge mit beachtenswerten Druck auf die Mitglieder gesammelt. Ein ICC Etat-Worksheet für Mitglieder zeigte "HOPE for Kids" an der Spitze einer Modell-Ausgabenliste, zusammen mit "Regulärer Kollekte" und "Sonderkollekte". Weit unterhalb rankten Ausgaben wie Steuern, Miete, Lebensmittel, Wohnen und Transport (19). Mitgliedern droht eine ICC-Ermahnung, wenn nicht willkürlich gesetzte Finanzierungsziele für HOPE erreicht werden (z.B. 100 US-$ pro New York City Church of Christ-Mitglied im Jahre 1998 (20)). Als Gegenleistung für den Druck, für HOPE zu spenden, erhalten ICC-Mitglieder typischerweise nur ungenaue Informationen über den Einsatz der Spenden durch HOPE.

Aber es sind nicht nur ICC-Mitglieder, die HOPE finanziell unterstützen. Außerhalb der Unterstützung durch die ICC erhielt HOPE 1997 15% der Einkünfte aus "Grants" (das deutsche Wort Stipendien trifft hier inhaltlich nicht ganz, "Grants" können sowohl zweckgebundene wie auch frei verfügbare Beiträge sein), und umwerfende 62% aus nicht-ICC "örtliche Quellen" (21). Unternehmen wie Johnson & Johnson, Bell Atlantic und AETNA haben große Summen gespendet, und viele private Bürger und Vereinigungen haben ebenfalls Beiträge zu Hope geleistet. Da der Hauptteil von HOPE's Einkünften aus Quellen außerhalb der ICC kommt, sollte gefragt werden: Sind die HOPE-Spender außerhalb der ICC vernünftig informiert über HOPE's ICC-Verbindung? (Anmerkung des Übersetzers: Hierzu sollte angemerkt werden, daß der HOPE-Schatzmeister in Berlin, Michael Klimke, auf Anfrage zugegeben hat, daß man ohne die ICC Pleite wäre. Ebenso war es interessant festzustellen, daß die in der HOPE-Literatur angegebene Kontakttelefonnummer im Mai 2001 offenbar die Privatnummer Michael Klimkes war.).

Ausgehend von einem Teil der HOPE-Informationen, die zur Spendensammlung eingesetzt werden, werden viele HOPE-Spender die Verbindung (zur ICC) vermutlich nicht machen können. Informationen und Scripts, die den New York City Church of Christ Mitgliedern gegeben wurden, trainieren Spendensammler eindeutig, sich als HOPE for Kids-Freiwillige zu identifizieren, nicht als ICC-Mitglieder (22). Ein HOPE for Kids-Spendenaufruf fordert Spender auf, Schecks für HOPE Worldwide auszustellen, und sagt ihnen, "Ihre Spende wird helfen, das HOPE for Kids Programm zu finanzieren und andere Projekte von HOPE Worldwide auf der Welt." (23) Dennoch erwähnt dieser Aufruf keines der anderen HOPE Worldwide Projekte, von denen die meisten mit den Internationalen Gemeinden Christi (International Churches of Christ) verwebt sind.

Wie wir sehen, wird die Propaganda aus den HOPE for Kids Gemeinschafts-Erziehungs-Events genutzt, um Glaubwürdigkeit auf die ICC zu übertragen. Eine Verbraucherorganisation hat eine "Liste der Rechte von Spendern" erstellt, die aussagt, daß alle Spender das Recht haben, "über die Identität derer informiert zu werden, die zu der Führungsebene der (spendensammelnden) Organisation gehören" (25). HOPE's Führungsebene besteht aus den ICC Weltsektorenleitern, und viele nicht zur ICC gehörende Spender wären alarmiert, wenn sie wüßten, daß die Leiter einer sogenannten Sekte überwachen würden, wie ihre Spenden ausgegeben werden.

Wie Sektengegner befürchten, daß US "glaubensbasierte" Initiativen Regierungsgelder in die Hände sektenartiger Gruppen geben werden, so scheint mit HOPE die ICC genau so ein Kandidat zu sein. Der ICC-Sprecher Al Baird sagte 2001 in einem Zeitungsartikel, "We're (not) going to use government money to convert people." ["Wir werden nicht Regierungsgelder nutzen, um Leute zu konvertieren"] (26). HOPE's Geschichte läd ein, sich zu wundern.

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H.O.P.E.: Helping Our Publicity Efforts
[Unseren öffentlichen Anstrengungen helfen]

“The mission of HOPE Worldwide is to bring hope to a hurting world.”
["Die Mission von HOPE Worldwide ist es, Hoffnung in eine verwundete Welt zu bringen." ]

HOPE Wordwide, Annual Report [Jahresreport] 2000, p. 3.

HOPE dient heutzutage als die wichtigste Quelle der ICC für positive Öffentlichkeitsarbeit. Da sie nicht in der Lage sind, die gleiche Unterstützung für ihre eigene Mission zu erhalten, nutzt die ICC die Öffentlichkeitsarbeit über HOPE, um ihr eigenes katastrophales öffentliche Bild zu verbessern, oft auf Kosten der Medien und Personen des öffentlichen Lebens.

Zu den Nachrichtenmedien, die offenbar von der HOPE/ICC-Verbindung ausgetrickst wurden, gehört unter anderem ABC News. Am 1. Dezember 1995 wählte der ABC Nachrichtenchef Peter Jennings HOPE Medical Director Mark Ottenweiler zur "ABC's Person der Woche", und berief sich auf Ottenweller's Arbeit für Project HOPE, erwähnte aber nicht die Internationalen Gemeinden Christi (International Churches of Christ) (27). Es ist unwahrscheinlich, daß ABC die Verbindung zwischen HOPE und der ICC kannte, als sie dies sendeten, vor allem, wenn man betrachtet, daß ABC gerade einen ausgesprochen kritischen Bericht über die ICC im Rahmen ihrer 20/20-Sendung 1993 gesendet hatten (28). Andere Nachrichtenmedien wie The Los Angeles Times haben HOPE-Presseveröffentlichungen akzeptiert, die die ICC nicht erwähnten, und Beiträge über HOPE gebracht, halfen sogar, Freiwillige für HOPE zu werben (29).

HOPE's Propagandamaschine beutet Personen des öffentlichen Lebens zugunsten der ICC aus, verpackt Unterstützung und Bestätigung für HOPE an die ICC-Getreuen über Kingdom News Network (KNN)-Videos und andere Kirchenpropaganda, und verursacht so, daß diese "Berühmtheiten" über die Verbindung zu HOPE Glaubwürdigkeit an die ICC übertragen. HOPE's Unity Award hat es der ICC erlaubt, sich mit weltlichen Würdenträgern zu assoziieren:

Durch HOPE werden Berühmtheiten und Politiker durch die ICC ausgenützt, als ob die Buchstaben "H.O.P.E." für "Helping Out Publicity Efforts" (Aushelfende Propagandabemühungen) stehen.

HOPE's Durst nach der Rechtfertigung durch Berühmtheiten verursachte sogar die fehlerhafte Wiedergabe einer Aussage des früheren US-Generals und zukünfitgen Staatssekreträrs Colin Powell. Als er bei dem Präsidentengipfel 1997 über die Zukunft von Amerika vor einer Menschenmenge, die auch HOPE for Kids-Freiwillige beinhielt, sprach, sagte er auf NBC's Abendnachrichten, daß "hope is what this summit is all about" ["Hoffnung ist's worum es bei diesem Gipfel geht"]. HOPE gab ihn daraufhin auf der eigenen Webseite zusammen mit Bild wieder: “…General Colin Powell, declared on national television, that ‘HOPE (worldwide) is what the summit is all about’.”(34) General Powell's Organisation, America's Promise (Amerika's Versprechen) daraufhin schrieb an den Autor (der Webseite), daß Powell's Worte nicht als direkte Rechtfertigung für HOPE for Kids gedacht waren, sondern daß General Powell mit "hope" die "Hoffnung auf Erfolg" meinte. America's Promise forderte HOPE auf, die Webseite zu ändern (35).

Wenn HOPE positive Rückmeldungen bekommt, sind oft ICC-Führer da, um diese entgegenzunehmen. Im März 1999 kündigte New York City Council-Mitglied Una Clarke (36) eine Resolution an, daß April der "HOPE for Kids Volunteer Recognition Month" (Monat der Anerkennung der Freiwilligen für HOPE for Kids) in New York sein würde (37). New York City Council-Sprecher Peter Vallone erkannte öffentlich HOPE an, und überreichte an ICC-Mitglied und Geographic HOPE Leader Bud Chiles eine eingerahmte Proklamation vor dem Rathaus. Zusammen mit Vallone, Clarke und Chiles posierten mehrere höhere New York City Church of Christ-Führer, einschlie0lich Dan und Cinnamon Conner und Sam und Cynthia Powell. Die ICC wurde nicht erwähnt (38), trotzdem waren ICC-Führer da, um die Verantwortung zu übernehmen. Sprecher Vallone erzählte einem TV-Reporter später, daß er nicht wußte, daß all die Teilnehmer in der Zeremonie ICC-Mitglieder waren (39).

Ein anderer New York-Politiker sprach bei einer HOPE for Kids-Versammlung, mit dem Ergebnis, daß seine Unterstützung auf einem Kingdom News Network (KNN)-Video erschien, und in ICC-Gemeinden weltweit gezeigt wurde. In diesem Video feiert KNN-"Nachrichtenchef" Anthony Galang den Erfolg von HOPE for Kid's al positive Rückmeldung für die ICC:

“Mehr positive TV-Berichterstattung über HOPE for Kids und die Kirche wurde in nur einem Tag gesendet, als in den vorhergehenden 15 Jahren. Wie der New York City-Offizielle Carl McCall sagte [Video zeigt hier, wie McCall bei der HOPE-Versammlung spricht]: 'Ich habe hier auf diesem Platz Versammlungen über 20 Jahre beigewohnt, aber dies ist die am meisten "hoffnunfgsvolle", die ich je gesehen habe’”(40)

Nachdem FOX TV-Reporter Mary Garofalo ihm dieses Video zeigte, äußerte McCall seine Verärgerung, daß seine Unterstützung für HOPE for Kids in eine Unterstützung der ICC verdreht wurde:

Ich bin etwas verärgert, daß die Tatsache, daß ich etwas tun wollte, um ein Programm zu unterstützen, daß einen Wert hatte und gut war, nun genutzt wird, um etwas zu unterstützen, wozu ich keine Beziehung habe. (41)

Dieser Politiker, wie andere HOPE-Unterstützer und Mitarbeiter, erfuhr, daß HOPE primär existiert, um letztendlich den Internationalen Gemeinden Christi (International Churches of Christ) zugute zu kommen.

ICC-Verwalter Jim Blough hat einmal zusammengefaßt, welche Vorteile die ICC durch HOPE erhält:

“Den Armen zu helfen öffnet die Tür, den Armen zu helfen stillt den Protest... aber letztendlich - dies ist das geniale daran - den Armen zu helfen rettet sogar mehr.”

Jim Blough (World Sector Administrator), The Heart of HOPE, DPI Archive Cassette Series, Tape # 7729, 1992.

Blough's drei Punkte verraten viel: Hope wurde von der ICC genutzt, um Türen zu öffnen - Türen des politischen und sozialen Einflusses. Hope wurde genutzt, um den Protest zu stillen - den Protest der Kritik an der ICC und ihrer Methoden. Und obendrein wurde HOPE genutzt, um sogar noch mehr Mitglieder in die Kirche zu bringen - durch direkte Werbung und Propaganda.

Inhalt

Anmerkungen:

(1) Webster’s New Collegiate Dictionary, 1981.

(2) Facts About the Growth of The International Churches of Christ, Medial & Law press kit, Los Angeles, August 1, 1994.

(3) Fox5 News, New York, May 3, 1999.

(4) Thomas A. Jones (Senior Editor), Letters to New Disciples, DPI, Woburn, MA, 1997, p. 104.

(5) Robert Gempel, Pat Gempel, Wyndham Shaw and Jeanie Shaw (Eds.), Hope for a Hurting World, DPI, Woburn, MA, 1997, p. 14.

(6) Hope Worldwide, How You Can Help, hopeww.org, March 1999.

(7) “HOPE for Kids”, Upside Down, New York City Church of Christ, 1995.

(8) Steve Johnson (World Sector Leader), Introduction, Upside Down, New York City Church of Christ Annual Report, 1995.

(9) Linda Case, “British church grows rapidly, hosts July HOPE campaign,” The Christian Chronicle, Vol 42, No. 8, August 1985, p. 12.

(10) Kevin Thigpen, “Where Your Special Missions Dollars Go,” Campus Chronicle, USC campus ministry, Sunday, May 28, 2000.

(11) Fox5 News, New York, May 3, 1999.

(12) Frank & Erica Kim (World Sector Leaders), How to Share Your Faith, DPI, Worburn, MA, 1998, p. 97.

(13) “Cambodia Disciples Define Christianity for the Nation,” icoc.org, December 28, 1998.

(14) Frank & Erica Kim, How to Share Your Faith, pp. 97-107.

(15) Bob Gempel (World Sector Leader, HOPE), The Heart of HOPE, DPI Archive Cassette Series, Tape # 7729, 1992.

(16) Kip McKean (World Missions Evangelist), Celebrating the Fifteenth Year, Boston, DPI Archive Cassette Series, Cassette # 9192, September 1994.

(17) Randy (General Counsel, HOPE; Elder, ICC) & Jan Jordan, “Is it Legal?,” HOPE for a Hurting World, DPI, Woburn, MA, 1997, pp. 109 – 112.

(18) Bob & Pat Gempel, “A Message of Hope,” LA Story, July 2000, p. 3.

(19) Robert Gaunnt,What do I make and where does it all go? Part 2,” acesonline.org, July 1999.

(20) Anticipated Donor List, HOPE Worldwide, 1998.

(21) Revenue Sources, hopeww.org, April 1999.

(22) Volunteer Fund-Raising Script, HOPE for Kids, New York City, 1998.

(23) HOPE for Kids fundraising flyer, HOPE Worldwide, 1998.

(24) Applying for the 1999 HOPE Youth Corps, icoc.org, April 1999.

(25) Philanthropic Research, Inc., Donor’s Bill of Rights, Guidestar.com, April 1999.

(26) Al Baird (World Sector Leader) in Greg Gordon and Kevin Diaz, “Would faith-based initiative fund fringe groups, cults?,” startribune.com, August 6, 2001.

(27) ABC World News Tonight, Transcript #5240, American Broadcasting Corporation, December 1, 1995, 6:30 ET.

(28) Ottenweller himself became a Johannesburg Church of Christ elder in 1999. [“First Elders and Deacons in Africa Appointed in Johannesburg,” Acesonline.org, October 11, 1999.]

(29) Massie Ritsch, Volunteers to Walk for Children's Health, Los Angeles Times (Ventura County Edition), Page B-3, April 11, 1999.

(31) Ironically, a 1993 ABC 20/20 story showed an ICC Bible Study leader, captured on hidden camera, getting a prospective recruit to agree that Mother Theresa was going to hell.

(32) HOPE Worldwide timeline, LA Story, August 1999, pp. 9,10.

(33) “Queen Noor Receives HOPE Unity Award,” hopeww.org, May 10, 2000.

(32) HOPE Worldwide timeline, LA Story, August 1999, pp. 9,10.

(33) “Queen Noor Receives HOPE Unity Award,” hopeww.org, May 10, 2000.

(34) Volunteers, hopeww.org, (parenthesis added by HOPE Worldwide), March 1999.

(35) Joanne Giordano, letter from America’s Promise, September 10, 1999.

(36) In phone conversations with the author, Council Member Clarke said HOPE representatives had made no mention to her of any affiliation between HOPE and the ICC. In fact, she claimed she was unaware that HOPE for Kids was connected with any religious group.

(37) New York City Council Member Una Clarke and HOPE for Kids , “Council Member Clarke to Introduce Resolution Recognizing Kids Health Organization: Victor Robles and Ken Fisher are Prime Co-sponsors,” PRNewswire, March 24, 1999.

(38) The Transcript of the Minutes of the Stated Council Meeting, New York City Council, March 30, 1999.

(39) Fox5 News, New York, May 3, 1999.

(40) Ibid.

(41) Ibid.

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Übersetzt aus dem englischen von Ingo Zoller.
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